Die Ostsee

Von Flensburg über Eckernförde bis Kiel

Die Kieler Bucht wird im Süden und Westen von den Küsten Schleswig-Holsteins, im Südosten von der Insel Fehmarn und im Norden von den dänischen Inseln Alsen, Aerö und Langeland begrenzt.

Aus ihr gehen noch vier weitere, wesentlich kleinere Buchten hervor, die verlängerte Meeresarme von der Kieler Bucht ins Festland darstellen: die Kieler Förde, die Eckernförder Bucht, die Schlei und die Flensburger Förde.

Die Kieler Förde liegt zwischen den Landschaften Dänischer Wohld und Wagrien. Bei Dietrichsdorf mündet die Schwentine in die Kieler Förde. In der Kieler Förde befindet sich auch die östliche Ein- und Ausfahrt in den Nordostseekanal, der Nord- und Ostsee für die internationale Schifffahrt verbindet und ihr den Umweg um die Halbinsel Jütland erspart.

Auf der Kieler Förde herrscht stets reger Verkehr, der vor allem durch Handelsschiffe, die den Nord-Ostsee-Kanal passieren, und Segelboote gespeist wird, die in den genannten Fördeorten eine ungewöhnliche Dichte von Liegeplätzen vorfinden.

Die Flensburger Förde ist, nach der Schlei, mit einer Länge von rund 25 Kilometern die zweitlängste der vier deutschen Förden in der Kieler Bucht. Sie dringt in der dänischen Grenzregion ins Festland von Schleswig ein und bildet bis nach Flensburg den Grenzverlauf zwischen Deutschland und Dänemark. Am Übergang zur Ostsee befindet sich der Leuchtturm Kalkgrund.

Die Eckernförder Bucht  trägt eine etwas verwirrende Bezeichnung, weil sie sowohl den Oberbegriff Bucht als auch die speziellere Bezeichnung Förde im Namen trägt. Die vierte Förde der Kieler Bucht ist etwa 16 Kilometer lang und wendet sich am Ende mit dem Südufer auf rund zehn Kilometer Länge der Kieler Bucht zu, um dann schließlich am Bülker Leuchtturm in die Kieler Förde überzugehen.

Die Ostsee-Insel Fehmarn

Fehmarn ist die drittgrößte der deutschen Ostseeinseln. Seit dem 1. Januar 2003 genießt die gesamte Insel Stadtrecht, als die Stadt Burg auf Fehmarn mit dem Amt Fehmarn, das die 3 amtsangehörigen Gemeinden Bannesdorf auf Fehmarn, Landkirchen auf Fehmarn und Westfehmarn umfasste, vereinigt wurde.

Dadurch begünstigt, dass Fehmarn mit rund 1.920 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnenreichsten Flecken Deutschlands gehört, strömen jedes Jahr rund 300.000 Besucher, Tagesgäste nicht mitgerechtet, auf die Insel.

Stark geschätzt wird das Angebot des Urlaubes auf Fehmarn seit der Errichtung der Fehmarnsundbrücke. So wurde es für die Bewohner des Festlandes leichter und schneller, nach Fehmarn überzusetzen.

Die Lübecker Bucht

Die Lübecker Bucht mit ihren feinen Sandstränden bietet neben Erholung auch eine Vielzahl an Aktivitäten.

Nicht nur die großen Seebäder wie Großenbrode, Dahme, Kellenhusen, Grömitz, Pelzerhaken, Sierksdorf, Haffkrug, Scharbeutz, Timmendorfer Strand, Niendorf und Lübeck-Travemünde nebst der Halbinsel Priwall sind einen Urlaub wert, auch die kleinen Orte bieten die Möglichkeit eines schöne Urlaubes.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Radfahren, Wandern, Reiten und Golf sowie auch Wassersport und Wellness.
Neben Strandspielen bieten auch eine Vielzahl von Festen wie z.B. die Segelregatten der "Travemünder Woche" oder der Hansapark in Sierksdorf mit seinen Fahrgeschäften ein abwechslungsreiches Angebot zur Urlaubsgestaltung.
Auch kulturell hat die Lübecker Bucht einiges zu bieten, z.B. die Stadt Lübeck mit seinem mittelalterlichen Stadtkern, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.